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Einen Walk-and-Talk drehen, ohne anzuhalten

Das Schwierige ist nicht das Gehen. Es ist, das Beschriebene zu zeigen, ohne den Take zu beenden.

Ein Walk-and-Talk verlangt drei Dinge gleichzeitig: gehen, von einem Skript sprechen, und das zeigen, wovon du sprichst. Die meisten schaffen zwei davon, stoppen die Aufnahme, drehen das Telefon um und fangen neu an — deshalb hat so viel von diesem Material alle fünfzehn Sekunden einen sichtbaren Schnitt.

Stell den Prompter so ein, dass er den Bildschirm abdeckt. Du siehst dir beim Gehen nicht selbst zu, du liest. Die Kamera läuft hinter den Worten weiter, und du erkennst durch sie hindurch genug vom Bild, um im Ausschnitt zu bleiben.

Bist du bei dem angekommen, was du zeigen willst, wechsle die Kamera, statt zu stoppen. Die Aufnahme läuft weiter, die Datei bleibt ganz, und du kannst durch den Wechsel hindurch weiterlesen. Wechsle zurück, wenn dein Gesicht wieder ins Bild soll.

Ein praktischer Hinweis: Gönn dir vor und nach jedem Wechsel einen Moment Stille. Nicht weil die Aufnahme das bräuchte — braucht sie nicht — sondern weil du dann eine saubere Stelle zum Schneiden hast, falls dir der Wechsel später zu früh vorkommt.

Der Aufnahmebildschirm: ein großes, mitlaufendes Skript füllt die Mitte, dahinter das Kamerabild. Unten liegen Aufnahmeknopf, Kamerawechsel und die Tempomodi.
Das Skript bleibt über dem Kamerabild lesbar, und der Kamerawechsel liegt beim Aufnehmen in Daumenreichweite.

In diesem Artikel erwähnt

Prompter-Größe und Vollbild über der Kamera

Bestimme, wie viel Bildschirm das Skript einnimmt. Ganz oben deckt es die Kamera vollständig ab und du erscheinst dahinter — für alle, die sich beim Lesen lieber nicht selbst zusehen.

Kamerawechsel während der Aufnahme

Wechsle während der Aufnahme zwischen Front- und Rückkamera. Die Datei bleibt ein einziger durchgehender Clip.

Sprachsteuerung

Das Skript scrollt, während du sprichst. Machst du eine Pause, wartet es. Die Erkennung läuft auf dem Gerät.

Wechsel-Stile

Harter Schnitt, eine 100-ms-Blende oder eine 250-ms-Überblendung. Der Stil formt den Übergang; die Aufnahme läuft so oder so weiter.

Trimmen auf zoombarer Zeitleiste

Zum Zoomen aufziehen. Bei voller Vergrößerung entspricht ein Pixel Millisekunden, sodass der Einstiegspunkt genau auf dem gemeinten Bild landet.